  Vorschläge zum Reifen von Bananen
- Lesen Sie sich die empfohlenen Betriebsanweisungen des benutzten Generators von Catalytic durch, und befolgen Sie die Anweisungen.
- Das Reifungskonzentrat Ethy-Gen® II ist eine nach einer Spezialformel zusammengesetzte Flüssigkeit zur Verwendung mit unseren Generatoren. Mit dem Generator wird Ethy-Gen II in Ethylen umgewandelt, was wiederum die Eigenproduktion von Ethylen der Bananen auslöst. Der Vorgang ist ein natürlicher Reifeprozess. Ohne die Umwandlung in Ethylen kann Ethy-Gen II keine Bananen reifen, und bei Verwendung anderer Flüssigkeiten kann den Generator beschädigt werden, so dass kostspielige Reparaturen erforderlich sind.
- Reifekammern sind äußerst wichtig, nicht jeder Raum ist zu diesem Zweck geeignet. Eine gute Reifekammer benötigt Folgendes:
- Die Kammer muss so luftdicht wie möglich sein, so dass nicht zu viel Ethylen entweichen kann.
- Die Kammer muss gut isoliert sein, um Temperaturschwankungen so gering wie möglich zu halten.
- Die Kammer muss ausreichend gekühlt sein. Bananen entwickeln beim Reifen erhebliche Wärme. Die Kühlausrüstung muss in der Lage sein, die Temperatur des Fruchtfleischs genau einzuregeln.
- Die Kammer benötigt möglicherweise Heizelemente, um bei kaltem Wetter eine angemessene Raumtemperatur zu gewährleisten. Elektrische Heizelemente haben sich als geeignet erwiesen, sie sind oft Bestandteil des Kühlsystems. Einen Raum niemals mit offenen Flammen aufheizen!
- Die Kammer muss ausreichende Luftzirkulation aufweisen. Da gleichmäßiges Reifen eine einheitliche Fruchtfleischtemperatur der gesamten Ladung erfordert, ist eine ständige und gleichmäßige Luftzirkulation durch die Ladung notwendig. Die Kammer sollte so ausgelegt sein, dass der Luftstrom vom Kühler durch die Ladung und zurück zum Kühler nicht behindert wird. Korrekte Luftstromführung ist von äußerster Wichtigkeit.
- Die Bananenkartons sollten in einer „belüfteten“ Kartonstapelung gelagert werden. Das heißt, Kartons werden versetzt, so dass die Luft durch alle Kartons zirkulieren kann. Ist die Kammer für eine Reifung in „Blockstau“-Weise auf Paletten ausgelegt, ist keine versetzte Stapelung erforderlich.
- Die Früchte weder unterkühlen („chillen“) noch überhitzen („kochen“). Bananen sind äußerst temperaturempfindlich. „Chillen“ erfolgt im Fall einer mehrstündigen Lagerung bei Temperaturen unter 13,3 °C. Schalen nehmen eine rauchartige, dunkelgraue Färbung an, die erst 18 bis 24 Stunden nach der Unterkühlung in Erscheinung treten kann. Durch zu hohe Temperaturen überhitzte Bananen haben eine braun- bis orangenfarbene Schale. Die Frucht kann weich und nur kurz lagerfähig sein.
- Auf korrekte Luftfeuchtigkeit achten. Beste Reifungsergebnisse lassen sich bei einer Luftfeuchtigkeit von 85 bis 95 % erzielen. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, einen Luftbefeuchter installieren; eine Benetzung des Bodens mit Wasser kann zwar die Luftfeuchtigkeit erhöhen, bewirkt jedoch möglicherweise unhygienische Verhältnisse.
- Während der ersten Phase des Reifungszyklus empfiehlt sich eine mindestens 24-stündige Ethylen-Begasung bei einer Dosierung von 100-150 ppm. Die Generatoreinstellung für diese Dosierung hängt von der Größe der Reifekammer ab:
- Kammern von 43 - 70 m³: 1 l Ethy-Gen II alle 48 Stunden
- Kammern von 71 -141 m³: 1 l Ethy-Gen II alle 36 Stunden
- Kammern von 142 - 212 m³: 1 l Ethy-Gen II alle 24 Stunden
- Kammern von 213 - 340 m³ und größer: 1 l Ethy-Gen II alle 12 Stunden
Bitte beachten: Wegen der unterschiedlichen Luftdichtigkeit sind sich keine zwei Kammern gleich. Wenn also eine genauere ppm-Bestimmung erforderlich ist, wird empfohlen, den Ethylengehalt der Luft zu messen.
Hinweis: Bei Verwendung des Sure-Ripe®-Generators dauert die Umwandlung von 1 l Ethy-Gen II in Ethylen etwa 16-20 Stunden. Je nach Größe und Zustand der Kammer reicht diese Ethylenmenge für 1 Reifungszyklus.
KEINEN unserer Generatoren in Kammern einsetzen, die kleiner als 43 m³ sind.
- "Die Richtlinien zum Reifen von Bananen" (nur in der englischen Sprache) befolgen. Dabei bitte beachten, dass sich die Temperaturangaben auf das Fruchtfleisch beziehen, nicht auf den Raum.
- Bananen setzen beim Reifen CO2 frei, was sich in der Reifekammer ansammeln kann. CO2-Konzentrationen über 1 % verlangsamen den Reifungsprozess. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Kammern nach den ersten 24 Reifestunden alle 12 Stunden 20 Minuten lang zu lüften. Andere Lüftungsmethoden sind beispielsweise automatische Ventilatoren (mit Zeit- oder Sensorautomatik) oder eine konstante Durchlüftung.
- Bananen sind äußerst empfindlich, in grünem wie in reifem Zustand. Eine vorsichtige Handhabung während aller Reifestadien beugt Schäden vor, so dass Ihre Bananen einen höheren Preis erzielen.
|